Touch Bar - better to start over than to rely on old promises

2002 - first iMac experience in a Museum. Input: Mouse
2008 - first iMac used as a working device  in agencies. Input: Keyboard + mouse
2010 - first MacBook Pro, own work device. Input : Keyboard + graphic tablet
2016 - second MacBook Pro, own working device. Input: Keyboard + Touch Bar + graphic tablet  

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All the years that I worked with different customers in different companies I always matched my working process with the right applications. So,  in the last two years when I used Sketch instead of Photoshop for UI/UX designs it means that I decided myself for a small but powerful App because its focus is made for that kind of projects. One has to consider that Photoshop once started as photo editor program but changed to a product which is overfilled with functions which are not useful for my daily projects.

„New" doesn't really mean „better", nope!, but I just like to see all sides and get an overview of what is used nowadays, and get to know why it should be better of what is used as a standard. Similar to Photoshop and Sketch I think about the F-Buttons and the Touch Bar.

What they do here is essential for the view on a control input which is used daily- which means that buttons that always have been there but anyway never get used as simple F1-F12/19 buttons anymore are unnecessary now. Seems like the F buttons have a double life since a long time ago. Their description has been repressed and replaced by new icons which are responsible for the regulation of a screen and the volume.

The days of DOS when the F-1 button where connected with an option window or the F-2 button were responsible for renaming of files and folders are over. These functions have never been accessible in a visual way for the customers so they often stood unknown for the user.

In my own view as a designer, I can see the change clearly:
Icons before Text / depiction for everyone before hiding for some

In 2016 it finally came better to start over than to rely on old promises.

Remove F buttons, replace them by OLED touch. My theory that the McBook Pro starts with that new style is not a coincidence. New technology is expensive and the pro series has always been at the top of the price class.

Now you get a group of users with the following features:
a) the ones who use their MacBooks to work with and earn money
b) Users who are willing to pay more for new technology and are hungry for new knowledge
c) Users in a professional environment, where you can see if and how the new input can be used

After the new technology got cheaper and the expert user gave their seal on it, there will be an update on other devices too, which are not labeled as „pro" products. 

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The question is not if the new input makes sense or not but how the input can be used to optimize my workflow without remembering new shortcuts and make it able to work faster.

After 72 hours of using, I can see many benefits, no matter if it is the replacing of a Mouse by a graphic tablet or the F buttons by the Touch Bar. I am looking forward to new apps which will be optimized for the Touch Bar.

Zeus


Touch Bar - Lieber neu beginnen als was das alte verspricht

2002 - erste iMac Erfahrung, im Museum, Eingabemöglichkeit: Maus
2008 - ersten iMac als Arbeitscomputer benutzt, in Agenturen, Eingabemöglichkeit: Tastatur + Maus
2010 - erstes MacBook Pro, eigener Arbeitslaptop, Eingabemöglichkeit: Tastatur + Grafiktablett
2016 - zweites MacBook Pro, eigener Arbeitslaptop, Eingabemöglichkeit: Tastatur + TouchBar + Grafiktablett

Über die Jahre hinweg, in verschiedenen Firmen, mit unterschiedlichen Kunden, habe ich immer meinen Arbeitsablauf meinen Apps angepasst. Wenn ich also in den letzten 2 Jahren Sketch benutze für UI/UX Design und nicht Photoshop & Co., habe ich mich bewusst für eine kleine aber dennoch mächtige App entschieden, da der Fokus genau auf diese Art von Projekten abzielt. Man darf nämlich nicht vernachlässigen, dass Photoshop als Bearbeitungsprogramm für Photos angefangen hat, mittlerweile einen Wandel vollzogen hat, hinzu zu einer großen und oftmals unübersichtlichen App, die voll mit Funktionen ist, die für meine täglichen Projekte überflüssig sind. 

Nicht weil Neu wirklich immer besser ist, nope, sondern weil ich gerne Mal nach Links und Rechts schaue was aktuell benutzt wird. Wieso es besser sein soll als das jetzige und was kann das „neue“ für mich leisten? So ähnlich wie von Photoshop zu Sketch, geht es mir mit den F-Tasten hin zur Touch Bar.

Was hier gemacht worden ist, ist entscheidend für den Blick auf ein Eingabegerät, welches täglich benutzt wird - und zwar der Wegfall von Tasten, die schon immer da waren, aber schon lange nicht mehr als reine F1-12/19-Tasten benutzt werden. Daher hatten die F-Tasten schon seit langem ein Doppelleben. Die Bezeichnung wurde in die untere Ecke gedrängt, kleiner dargestellt und wich somit neuen Icons, die seither für die Regulierung der Helligkeit oder für die Lautstärke zuständig sind. 

Die alten DOS-Tage sind schon lange vorbei, in denen die F1-Taste mit einem Hilfemenü verknüpft war oder die F2-Taste für die Umbenennung von Dateinamen und Ordnern stand. Da diese versteckten Funktionen nie erfahrbar für den Nutzer dargestellt worden sind, nämlich in seinem Sichtfeld von Finger und Tastatur, sind diese Funktionen für den normalen Konsumenten nie entdeckt worden.

Aus meiner Sicht als Designer, erkennt man den Wandel sehr gut:
Icons vor TextDarstellen für alle vor verstecken für manche

2016 war es dann soweit - lieber neu beginnen als was das alte verspricht.
    
Physische F-Tasten raus, OLED Display mit Touch rein. Meine Theorie, dass gerade das neue MacBook Pro den Anfang macht, ist kein Zufall. 
Neue Technologie ist anfangs teuer, die Pro-Reihe war schon immer im oberen Preissegment angesiedelt. 
Somit hat man eine Nutzergruppe mit folgenden Eigenschaften:
a) die ihr MacBook Pro zum Arbeiten benutzen um Geld damit zu verdienen
b) die gerne auch Mal tiefer in die Tasche greift für neue Technologie, da sie wissbegierig auf das „neue“ sind
b) Nutzergruppe im professionellen Umfeld, an denen man absehen kann ob und wie die neue Eingabemöglichkeit genutzt wird

Wenn also etwas Zeit vergangen, die Technologie günstiger geworden ist und der Zuspruch von den Pro-Nutzern dafür spricht, steht der Aktualisierung weiterer Geräte im Konsumentenbereich, die nicht den Zusatz „Pro“ haben, sowie externen Tastaturen nix im Weg.  

Die Frage sollte vorab also nicht lauten ob Sinn oder Unsinn sondern, wie kann ich diese neue Art von Input für mich nutzen um meinen Workflow leichter - ohne sich weitere Tastenkürzel merken zu müssen - und zügiger gestalten, da nun jede neue Eingabe wenige cm entfernt ist. 

Ob das der Wegfall von Maus, hin zum Grafiktablett ist oder die Ablösung von den F-Tasten zur Touch Bar, für mich selber gesprochen kann ich nach 72 Stunden Nutzung erkennbare Vorteile sehen und bleibe gespannt wenn weitere Apps für die Touch Bar optimiert werden.

Zeus